Eine Pflanze fĂŒr Mensch und Natur. Der Duftschneeball spricht alle Sinne an. Die Augen können sich an der wunderschönen BlĂŒtenpracht kaum satt sehen, wĂ€hrend die HĂ€nde das samtene GefĂŒhl der leicht ledrigen BlĂ€tter genieĂen. FĂŒr die Nase ist der Duftschneeball ein wahres Highlight. Ăber den ganzen Garten legt sich ein angenehm sĂŒĂer und blumiger Duft. Bei jedem Schritt, den Sie sich der Pflanze nĂ€hern, wird dieser noch intensiver. Er durchdringt die Nase und scheint sich auf die Zunge zu legen, so dass Sie den lieblichen Duft nahezu schmecken können. Nun stellt sich noch die Frage, was es hier zu hören gibt. Doch sobald sich die ersten BlĂŒten geöffnet haben, erĂŒbrigt sich diese Frage. Es summt und brummt rund um den Viburnum farreri. Zu einer Zeit, in der der Rest des Gartens noch ruht und kaum eine andere Pflanze ihre BlĂŒte zeigt, ist der Schneeball eine enorm wichtige Nahrungsquelle fĂŒr Bienen und andere Insekten.
Wuchs: Der Duftschneeball wĂ€chst als aufrechter, ausladender Strauch. Er kann zwischen 2,5 m und 3 m hoch werden und wird in der Regel 2 m breit. Er bildet straff-aufrecht wachsende Grundtriebe und teils sparrige, leicht ĂŒberhĂ€ngende SeitenĂ€ste. Auch wenn der Viburnum mit einem jĂ€hrlichen Zuwachs von 20-30 cm recht langsam wĂ€chst, kann der Schneeball mit den Jahren recht ausladend werden, denn er bildet aus der Basis viele neue Grundtriebe aus. Durch diesen ĂŒppigen Wuchs ist alleine schon der Habitus der Pflanze hĂŒbsch anzusehen. Mit seiner rötlichen Rinde, die an den Trieben leicht abblĂ€ttert. Das Wurzelwerk des Viburnums ist das eines Flachwurzlers.
Blatt: Das Laub des Schneeballs ist sommergrĂŒn. Es bildet sich im April, wenn die BlĂŒte schon lĂ€ngst vorĂŒber ist. Das Laubblatt weist eine recht feste Beschaffenheit auf, ist mittelgrĂŒn, etwas runzlig mit erkennbaren Blattadern. Seine GröĂe liegt zwischen 5 und 10 cm. Ăber den Herbst nimmt das Laub eine attraktive, rot-violette FĂ€rbung an.
BlĂŒte und Frucht: Nicht umsonst ist der Viburnum farreri auch als Winter-Duftschneeball bekannt. Seine BlĂŒte verströmt einen angenehmen, federleichten Duft, der durch den Garten schwebt. Kaum eine Rose kann hier mithalten. Doch es ist nicht nur ihr Duft, sondern auch das attraktive Erscheinungsbild, das die BlĂŒte so beliebt macht. Sie setzt sich aus einer Vielzahl kleiner, rosarot-weiĂer EinzelblĂŒten zusammen und macht einen sehr zierlichen, filigranen Eindruck. Die HauptblĂŒte der Pflanze liegt zwischen Ende Februar und April. Eine NachblĂŒte kann im Oktober erfolgen. In besonders milden Wintern, kann es sein, dass sich auch im Winter die ein oder andere BlĂŒte öffnet. Dank dieser seltenen BlĂŒtezeit ist die Pflanze fĂŒr Bienen sehr wichtig. Anfang des FrĂŒhjahrs ist das Nahrungsangebot noch sehr gering, da kommt den Pollensammelern das reiche Nahrungsangebot des Schneeballs sehr gelegen. FrĂŒchte bilden die StrĂ€ucher in unseren Breiten nur sehr selten. Die FrĂŒchte sing lĂ€nglich, grĂŒn gefĂ€rbt und nicht zum Verzehr geeignet.
Standort: Der Duftschneeball fĂŒhlt sich an einem sonnigen, warmen Standort besonders wohl. Dies zeigt sie uns auch optisch. An einem halbschattigen Standort entwickelt sich die Pflanze zwar ebenfalls, doch blĂŒht sie sehr viel weniger. Auch ein geschĂŒtzter Platz förderlich fĂŒr die BlĂŒtenbildung. Der Boden ist entscheidend. Dieser sollte locker, durchlĂ€ssig und reich an NĂ€hrstoffen sein. WĂ€hrend ein etwas feuchter Standort dem Strauch nicht schadet, ist er gegenĂŒber Trockenheit sehr empfindlich. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie den Schneeball im FrĂŒhjahr und Sommer hin und wieder gieĂen.
Pflege: Der Viburnum ist sehr schnittvertrĂ€glich, doch mĂŒssen Sie von dieser Eigenschaft nicht oft Gebrauch machen. Der Duft-Schneeball hat die bemerkenswerte Eigenschaft, dass er mit dem Alter nicht an blĂŒhvermögen verliert. Im Gegenteil, er blĂŒht mit fortgeschrittenen Jahren umso reicher. So brauchen Sie keinen VerjĂŒngungs-Schnitt an der Pflanze vorzunehmen. RegelmĂ€Ăiges GieĂen uns eine DĂŒngung sind hingegen empfehlenswert. Da der Viburnum frosthart ist, benötigt er auch ĂŒber den Winter keinen zusĂ€tzlichen Schutz.
Wissenswertes: Die Gattung Viburnum gehört der Familie der MoschuskrautgewÀchse (Adoxaceae) an. Hierbei handelt es sich um eine kleine Pflanzen-Familie, die nur vier Gattungen umfasst. Die Heimat des Duft-Schneeballs liegt in Nord-China. Dort wÀchst der Strauch in der freien Natur. Im Unterholz lichter BergwÀlder, auf humosen, frischen Böden.
|  | Pflanzung von StrÀuchern im Container oder mit Erdballen |
| Wuchs: | Straff aufrecht wachsender, spĂ€ter dicht und sparrig verzweigter Strauch, bis 2,5 m hoch und 2 m breit werdend. Jahreszuwachs 20 – 30 cm. |
| Wurzel: | Flachwurzler. |
| Blatt, Holz: | Elliptische, geaderte bis runzlige, mittelgrĂŒne BlĂ€tter, 5 – 10 cm groĂ, mit rotem Stiel. HerbstfĂ€rbung rot bis violett. Holz dunkelbraun mit im Austrieb rötlichen Knospen. |
| BlĂŒte, Frucht: | Winter-, bzw. VorfrĂŒhlingsblĂŒher. BlĂŒtenrispen in Rispen, Knospen karminrosa, aufgeblĂŒht hellrosa bis weiss. BlĂŒte je nach Wetterlage teilweise schon im Februar. HauptblĂŒte im MĂ€rz bis April. Starker, vanilleartiger Duft. |
| Boden, Standort: | Bevorzugt nĂ€hrstoffreiche, frische Gartenböden. Sonne bis Halbschatten. GeschĂŒtzter Standort begĂŒnstigt die BlĂŒte. |
| Verwendung: | BlĂŒtengehölz mit hoher Zierwirkung. Einzel- oder Gruppenstellung. |
| Besonderheiten, Pflege: | Anspruchslos. Bedarfsschnitt. |
| FrosthÀrte: | Winterhart bis -20°C. |
| LieferqualitĂ€t: | Strauch, im gut durchwurzelten Container, 40 – 60 cm hoch. |
| Liefer-/Pflanzzeit: | Gehölze in Töpfen oder Containern sind ganzjÀhrig lieferbar und auch ganzjÀhrig verpflanzbar. |
(Art.Nr. 125851) – Aktiv-ErdeÂ
mit ausreichend DĂŒnger fĂŒr 100 Tage
Beutel mit 10 l Inhalt
(Art.Nr. 120873)
organischer NPK-DĂŒngerÂ
mit natĂŒrlicher Langzeitwirkung
Beutel mit 5 kg Inhalt















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