Musa basjoo, Bananenpalme – SĂŒdseeflair fĂŒr Garten, Balkon und Terrasse
Umgangssprachlich ist uns die Musa basjoo meist als Bananenstaude bekannt. Doch auch die Bezeichnung japanische Faserbanane ist manchem gelĂ€ufig. Letztendlich ist es jedoch egal unter welchem Namen Sie die Musa basjoo kennen. Wichtig ist nur, dass Sie sie kennen! Die Musa basjoo bringt SĂŒdsee-Feeling direkt zu Ihnen nach Hause – und plötzlich klingt Urlaub auf Balkonien gar nicht mal so schlecht!
Blatt: Das Laubblatt der Musa basjoo ist wirklich ein absoluter Blickfang. RiesengroĂe, hellgrĂŒne LaubblĂ€tter sind das Markenzeichen der Staudenbanane. Leider ist das Laub etwas empfindlich. Bei starkem Wind oder beim Streifen an umliegenden Pflanzen reiĂen die BlĂ€tter sehr leicht ein. Diese Einrisse sind jedoch nicht schlimm. Im Gegenteil, diese Einrisse sind ganz normal und fĂ€rben sich in braun und rot, was den zusĂ€tzlichen Reiz dieser herrlichen Zierbanane zusĂ€tzlich erhöht. Interessant ist auch, dass die Musa basjoo gar keinen Stamm in diesem Sinne besitzt. Was fĂŒr den Betrachter wie ein Stamm erscheint, ist letztlich nichts anderes als eine Zusammensetzung von umgewandelten, aufgerollten LaubblĂ€ttern. Ein solcher ‚Stamm‘ kann in der Natur bis zu 5 Meter hoch und 30 cm breit werden. So gewĂ€hrt er der Musa basjoo einen besonders festen Stand. Eine wirklich faszinierende Laune der Natur.
BlĂŒte und Frucht: BlĂŒten oder gar FrĂŒchte schenkt uns die Musa basjoo nur unter optimalen Bedingungen. Meist ist es der Pflanze in unserem Breiten allerdings etwas zu kalt und auch die Sonnenstunden reichen nicht fĂŒr die vollstĂ€ndige Entwicklung aus. Die besten Chancen auf Frucht und BlĂŒte haben Bananen, die im Haus ĂŒberwintert werden. Doch brauchen Sie nicht den leckeren gelben FrĂŒchten nachtrauern, denn diese wĂŒrde die Musa basjoo ohnehin nicht ausbilden. Bei dieser Art handelt es sich nicht um Ess-Bananen, sondern reines Zier-Obst.
Standort: Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend. Wichtig ist ein sonniges, warmes PlĂ€tzchen. GeschĂŒtzt vor krĂ€ftigem Wind und extremen WitterungseinflĂŒssen. Das Substrat sollte locker und gut durchlĂ€ssig sein. StaunĂ€sse darf unter keinen UmstĂ€nden entstehen. WĂ€hlen Sie den Standort Ihrer Bananenstaude mit Bedacht. Es sollte ein Ort sein, an dem sich die ĂŒppige Pflanze mit den groĂen BlĂ€ttern frei entfalten kann. Stehen andere Pflanzen zu dicht bei ihr, können sich die dekorativen BlĂ€tter nicht richtig entfalten oder reiĂen ein. Daher empfiehlt es sich zu allen Seiten einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
Pflege: Die Bananenpalme ist nicht nur sehr hungrig, sondern auch sehr durstig. Daher sollten Sie die Palme regelmĂ€Ăig mit Wasser und NĂ€hrstoffen versorgen. FĂŒr die DĂŒngung nutzen Sie bestenfalls einen mineralischen FlĂŒssigdĂŒnger den Sie einmal wöchentlich ĂŒber das GieĂwasser ausbringen. Mit dem GieĂen ist es damit aber noch lange nicht getan. Auf Grund der groĂen LaubblĂ€tter verdunstet die Musa basjoo an warmen Sommertagen sehr viel Wasser. Daher wird empfohlen die Pflanze tĂ€glich (manchmal sogar mehrmals tĂ€glich) zu gieĂen. Achten Sie allerdings darauf, dass das GieĂwasser auch wieder abflieĂen kann.
Ăberwinterung: Haben Sie Ihre Musa basjoo in einen Topf gepflanzt, ist die Ăberwinterung nicht weiter schwer. Sobald es kalt wird bringen Sie die Musa basjoo ganz einfach in ihr Winterquartier. Dieses kann ein temperierter Wintergarten, ein beheiztes GewĂ€chshaus aber ebenso gut ein unbewohntes Zimmer bzw. ein Treppenhaus sein. Dort harrt die Pflanze aus, bis Sie im kommenden FrĂŒhjahr, zwischen April und Mai wieder ins Freie entlassen werden kann. WĂ€hrend ihrer Winterruhe muss die Bananenstaude wesentlich weniger gegossen werden. Achten Sie allerdings darauf, dass der Wurzelraum nicht gĂ€nzlich austrocknet. Die DĂŒngung kann ĂŒber die Wintermonate hingegen ganz ausbleiben.
Nur wer sich sicher ist, dass der Winter in seiner Region nicht all zu kalt wird, der kann die Faserbanane auch in den Garten auspflanzen. Bis zu minus 12 °C sollten fĂŒr die Pflanze oder besser ihr Rhizom keine Schwierigkeit darstellen. Wie wir es von Stauden kennen, stirbt auch die Musa basjoo ĂŒber den Winter oberirdisch ab. Nur das Rhizom ĂŒberdauert. Doch auch hier mĂŒssen gewisse Vorkehrungen getroffen werden.
Eine Ăberwinterung dieser Zierbanane ist einfach und schnell durchzufĂŒhren. Schneiden Sie die gesamten Austriebe auf ca. 10 bis 20 cm hohe StrĂŒnke ab. Nun bedecken Sie die die StrĂŒnke dick mit Laub, oder Rindenmulch, oder Stroh oder Holzwolle. FĂŒllen Sie die das Material groĂzĂŒgig auf, so dass keine StrĂŒnke mehr zu sehen sind. Zu guter Letzt decken Sie das Ganze noch mit Nadelreisig ab. Das Nadelreisig schĂŒtzt nicht nur zusĂ€tzlich vor dem Frost, sondern auch das zuvor aufgefĂŒllte Material vor StĂŒrmen. Sonst könnte es sein, dass das gesamte Material beim nĂ€chsten Wind abgetragen wird. Nach den Eisheiligen entfernen Sie dieses Material wieder.
(Art.Nr. 106433)
Organischer NPK-FlĂŒssigdĂŒnger
mit Eisen fĂŒr intensive, grĂŒne BlĂ€tter
Flasche mit 250 ml Inhalt
(Art.Nr. 125667)
organischer NPK-DĂŒnger
fĂŒr krĂ€ftige Pflanzen und wundervolle BlĂŒten
Standbodenbeutel mit 750 g Inhalt
(Art.Nr. 137121)
Kultursubstrat fĂŒr Zitrus- und
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Tragebeutel mit 20 l Inhalt














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